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(rain). Während vor dem Bezirksbad Höchst der Kenianer Gilbert Kirwa in 2:06:14 Stunden die Marathonstrecke lief, war es Tim Wilcox aus Landau, der auf der „Marathondistanz“ der Schwimmer einen neuen Vereinsrekord erzielte. So brauchte der US-Amerikaner nur 19:36,05 Minuten für die 1500 Meter Kraul, musste sich am Ende aber mit einem vierten Platz begnügen. Das war aber insofern nur wenig ärgerlich, da die Konkurrenz aus Hessen noch einmal zwei Minuten schneller geschwommen war. Mit einer Durchschnittszeit von 1:19,00 und 411 Punkten in der dsv-Tabelle empfahl sich der Neu-Landauer für den Verbandsliga-Vorkampf zur deutschen Mannschaftsmeisterschaft (DMS). Dort wird er wohl auch die Mitteldistanzen, also 200, 400 und 800 Meter Kraul schwimmen dürfen, die dem 17-Jährigen sicher am ehesten liegen. Trainer Fred Günther hatte in Höchst vorsorglich die Zwischenzeit zu den 800 Metern gestoppt: die erfassten 10:16,87 Minuten hätten ebenfalls einen Vereinsrekord bedeutet.
Der Sonntag in der Chemiestadt stand aber auch für die anderen Schwimmerinnen und Schwimmern der SG Landau-Offenbach im Zeichen der langen Strecken. Florian Belkot, 13 Jahre alt, brauchte 22:51,28 Minuten für die 1500 Meter Kraul, die gleichaltrige Janina Kolbeck schwamm die 800 Meter in 12:56,83, was für Belkot den neunten und für Kolbeck den sechsten Platz bedeutete. Alexandra Deny, 17 Jahre alt, wurde Vierte über die 800 Meter Kraul (12:24,35). Nicht mehr an ihre alten Bestleistungen konnten Julia Jaschkowitz (10:36,17) und Annabelle Perner (11:15,49) heranschwimmen. Beide kamen zwar mit einem blauen Auge davon, weil sie sich im Feld der 16- beziehungsweise 17-Jährigen auf dem dritten Rang platzieren konnten. Aber die Zeiten ließen noch Spielraum nach oben.
Zum letzten Test vor den DMS wird die Mannschaft der SG Landau-Offenbach am kommenden Sonntag nach Wörth fahren.
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