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Im Folgenden sind die Presseartikel eingestellt, die im Jahr 2006 in der lokalen Presse abgedruckt wurden. Am Ende kann das Bild der Wettkampfmannschaft herunter geladen werden Rainer Bieling, Pressewart
04.12.2005 BESCHERUNG FÜR LANDAUER SCHWIMMER LANDAU (rpb). Das traditionelle Nikolausschwimmen, ausgerichtet vom SSC Landau, ist schon seit vielen Jahren als Nachwuchsschwimmfest bis weit über die Region hinaus bekannt. Auch diesmal nutzten 257 Aktive aus 18 Vereinen diese Gelegenheit, um ihre Bestzeiten zum Jahresabschluss noch ein bisschen höher zu schrauben. So wurde dann am Sonntag im Sportbecken des Freizeitbades LaOla auch so mancher persönliche Rekord gebrochen. Ganz vorne dabei war die Mannschaft der Startgemeinschaft Landau-Offenbach (SG). Als Hausherren und mit Heimvorteil vor einer starken Kulisse aus Mannschaft, Trainern und Eltern, ließen es sich die 51 Schwimmerinnen und Schwimmer nicht nehmen, das Trainingsjahr mit einem Glanzstück zu beenden. Bei den Frauen und Mädchen waren es Christina Deny, Laura Heberger, Daniela Pfeuti, Nele Zaucker, Annabelle Perner, die sich nahezu nach jedem Start über einen ersten Platz freuen konnten. Die 15jährige Laura Heberger glänzte auf ihren Paradestrecken 50m (0:36,59) und 100m (1:20,87) Brust mit sehr guten Zeiten und ersten Plätzen. Nur um vier Zehntelsekunden verfehlte die Schülerin am Landauer Max-Slevogt-Gymnasium den landesweit geltenden Altersklassenrekord über die 100m Strecke. Keine der Schwimmerinnen der Startgemeinschaft konnte sich bisher mit der athletischen Blondine messen. Bis zum vergangenen Sonntag, als die ein Jahr jüngere Daniela Pfeuti zum Kampf um den Titel der schnellsten Brustschwimmerin ansetzte: 0:38,13 und 1:24,84 wurden auf ihre 50m und 100m Brust gestoppt und mit zwei ersten Plätzen belohnt. Die „Goldserie“ der beiden Schwimmerinnen riss im Laufe des Wettkampftages nicht ab: Sie belegten über die 100m Freistil, 100m Schmetterling und 200m Lagen die ersten Plätze in ihrem Jahrgang. Nur über 100m Rücken wurde Laura Heberger von ihren Vereinskameradinnen Vanessa Stoffel und Isabel Röder geschlagen. Auch die 17jährige Christina Deny hatte sich für fünf Starts gemeldet und wurde mit fünf ersten Plätzen belohnt. Melissa Perner (16 Jahre) musste ebenfalls fünfmal starten und errang über 100m Freistil (1:08,78), 100m Rücken (1:23,03) und 200m Lagen (2:59,03) den jeweils ersten Platz. Bei den jüngeren Schwimmerinnen in den Jahrgängen 92, 93 und 94 bot das dicht besetzte Starterfeld einiges an Spannung. Die 13jährigen Alexandra Deny und Anna Janowitz erkämpften sich je erste und zweite Plätze über die 100m Schmetterling und 200m Lagen. Gleich drei Schwimmerinnen der SG traten bei den 12jährigen an: Julia Jaschkowitz erreichte zweite Plätze über 100m Freistil (1:13,68), 100m Rücken (1:29,31) und 200m Lagen (3:14,84) und schlug als Dritte über die 100m Schmetterling (1:36,53) an. Svenja Krause wurde dritte über 200m Lagen (3:15,91) und Nina Weiermüller überraschte mit drei Bestzeiten. Beeindruckend waren auch die Leistungen der 11jährigen Schwimmerinnen. Mit dem plötzlichen Leistungsschub von Annabelle Perner aus Essingen mussten sich ihre erfolgsverwöhnten Vereinskameradinnen Nele Zaucker und Maria Kühnel auseinandersetzen: Annabelle Perner schwamm auf den ersten Platz über 100m Brust (1:35,66), wurde Zweite über 100m Schmetterling (1:44,67) und 200m Lagen (3:20,00) und Dritte über 100m Freistil (1:21,85) und 100m Rücken (1:34,12). Nele Zaucker konnte die vereinsinterne Konkurrenz allerdings gut in Schach halten und schlug über 100m Freistil (1:19,69), 100m Rücken (1:27,13), 100m Schmetterling (1:40,53) und 200m Lagen (3:19,00) als Erste an. Für Maria Kühnel blieb da nur Platz 3 über die 100m Schmetterling (2:01,10).Bei den Herren glänzte einmal mehr der 15jährige Michael Hott. Der begabte Klavierspieler konnte seine Virtuosität und Leistungsfähigkeit im Wasser bei insgesamt acht Starts unter Beweis stellen. Seine Platzierungen und Zeiten: Erste Plätze über 100m Lagen (1:09,38), 200m Lagen (2:35,50), 50m Freistil (0:27,88), 100m Freistil (1:00,56), 50m Brust (0:34,19), 100m Brust (1:13,62) und 100m Schmetterling (1:17,34). Nur die 100m Rücken (1:12,34) beendete Michael Hott als Zweiter. Auch die Brüder Remo und Rocco Gewiss (17 und 20 Jahre), Philipp Spangenberg (18) und Paul Schnäbele (16) durften sich am vergangenen Sonntag in die Riege der erfolgsverwöhnten Athleten einreihen. Unter dem Motto „Jeder Start ein Sieg“ belegten die vier Schwimmer auf allen fünf Strecken den ersten Platz. Allein bei den 19jährigen gab es ein vereinsinternes Duell zwischen Patrick Doppler und Matthias Jung, das aber Patrick Doppler immerhin viermal für sich entscheiden konnte. Vier erste Plätze also für den Druckerlehrling aus Mörlheim über die 100m Freistil, Brust und Rücken und die 200m Lagen. Physikstudent Matthias Jung siegte über 100m Schmetterling (1:17,72). Paul Schnäble konnte sich nicht nur über seine fünf ersten Plätze freuen, sondern auch mit fünf neuen Bestzeiten aufwarten: 100m Freistil in 1:00,65, 100m Brust in 1:14,19, 100m Rücken in 1:18,78, 100m Schmetterling in 1:08,22 und 200m Lagen in 2:38,62. Marius Söllner (14 Jahre) entschied bei sechs Starts fünf Rennen für sich. Er siegte über 50m Freistil (0:30,04), 100m Brust (1:21,69), 100m Schmetterling (1:17,87) und 200m Lagen (2:47,21). Die beiden gleichaltrigen Schwimmer Max Stein und Frank Dissinger ließen sich nicht abschütteln und schlugen über 100m Schmetterling und 100m Brust als Zweiter und Dritter an.Premierenfieber auch bei den Schützlingen von Nachwuchstrainer Rainer Bieling. Mit vier Schwimmerinnen und vier Schwimmern, hatte der Sportstudent aus Landau alle Hände voll zu tun. Charlotte Caesar, Kira Schulz, Janina Kolbeck, Katharina Lücking, Marcel Perner, Jakob Wagenblatt, Lukas Bergdoll, Florian Belkot wurden zu ihren Starts begleitet, gelobt, wenn es gut lief und getröstet, wenn es mal nicht klappte. Auch wenn die Zeiten und Platzierungen nicht im Vordergrund standen, wetteiferten die Kleinen schon ganz wie die großen Vorbilder aus der Wettkampfmannschaft. Insgesamt präsentierten sich die Sportlerinnen und Sportler der Startgemeinschaft Landau und Offenbach beim Nikolausschwimmen als große Gemeinschaft, und es wurde deutlich, dass die Einzelnen erst dann zur Höchstform auflaufen, wenn sie den Rückhalt und die Anfeuerungsrufe der Mannschaft spüren. Diese Ansicht teilten auch die beiden Trainer Inge Wunder und Fred Günther, die am Sonntagabend hochzufrieden ihre Stoppuhren in ihre großen Taschen packten.
23.11.2005 SG IM MEHRKAMPF ERFOLGREICH GRÜNSTADT (rpb). Am vergangenen Sonntag zeigten die Schwimmerinnen und Schwimmer der Startgemeinschaft Landau-Offenbach (SG) in Grünstadt sehr gute Leistungen. Der Grünstadter Mehrkampf setzt sich aus vier Strecken zusammen, wobei dann auch in jeder Schwimmart gestartet werden muss. Im Anschluss werden alle Zeiten zusammengezählt und die schnellste Gesamtzeit gewinnt den Mehrkampf. Mit sieben Medaillen erreichte die SG das beste Ergebnis seit Jahren. Der 17jährige Michael Hott konnte in seinem Jahrgang den ersten Platz erreichen und zeigte mit drei persönlichen Rekorden seine gute Leistungsfähigkeit. Über seine Paradestrecke 100m Brust konnte er das Finale in der Offenen Klasse erreichen und schob sich dort bis auf den 6. Platz vor. Die drei Silbermedaillen in der Gesamtwertung gingen an den 18jährigen Remo Gewiss und an Patrick Doppler (19 Jahre). Marius Söllner konnte gleich vier neue persönliche Rekorde aufstellen. Der 14Jährige musste sich in einem gut besetzten Feld gegen seine Konkurrenten behaupten und platzierte sich nur knapp hinter den Medaillenrängen.Die Damen der SG ließen sich von ihren Vereinskameraden nicht die Schau stehlen: Laura Heberger qualifizierte sich gleich für zwei Finalläufe. Dass sie das 100m-Finale über die Bruststrecke als Zweitplazierte beenden würde, war für die 16-Jährige kein Überraschung. Aber der 6. Platz im Freistilfinale kam dann doch unerwartet. Umso größer war dann auch die Freude über diese Rennen. Annabell Perner sorgte im Grünstadter Allwetterbad für eine kleine Sensation: 0:43,41 min. zeigte die Zeittafel an, als die 11jährige Schülerin aus Essingen die 50m Brust geschwommen hatte. Mit dieser Spitzenzeit rückte Annabell Perner auf den ersten Platz der Jahrgangsbestenliste des Südwestdeutschen Schwimmverbandes vor. In bester Form zeigte sich Svenja Krause, die mit vier neuen Bestzeiten und einem dritten Platz im Jahrgang 93 für ihren Trainingsfleiß nun endlich belohnt wurde. Die 11jährige Nele Zaucker freute sich mit vier neuen Bestzeiten über die Bronzemedaille. Melissa Perner, Julia Jaschkowitz, Anna Janowitz, Maria Kühnel und Nina Weiermüller, die sich in ihrem Jahrgang zwar nur im vorderen Mittelfeld platzieren, machten aber mit ihren Bestleistungen auf sich aufmerksam.
18.10.2005 DMS BAD BERGZABERN (rpb). Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften starteten die Schwimmer der SG Landau-Offenbach in der Bezirksliga, die am vergangenen Samstag in Bad Bergzabern durchgeführt wurden. Die Frauenmannschaft der SG Landau-Offenbach konnte sich dabei erstmals in der Vereinsgeschichte für die Aufstiegsrunde in die Landesliga qualifizieren. Stärkste Athletin im Vorkampf war Laura Heberger die alleine mit ihren fünf Starts schon 2392 Punkte sammelte. Doch auch ohne die noch sehr jungen und unerfahrenen Schwimmerinnen Anna Janowitz (578 Punkte) und Julia Jaschkowitz (625) wäre ein solches Ergebnis nicht möglich gewesen. Müssen doch gerade die Jüngsten auf den unbeliebten Strecken starten: Julia Jaschkowitz ging auf die langen Freistilstrecken (800m und 400m) an den Start und sammelte wertvolle Punkte, Anna zeigte ihren Einsatz auf den Schmetterlingstrecken. Melissa Perner, die erst seit den Sommerferien mit der Wettkampfmannschaft trainiert, erzielte bei allen fünf Starts neue persönliche Bestzeiten erreichen und sammelte 2159 Punkte für die Mannschaft. Motiviert durch die guten Leistungen der Mannschaftskameradinnen konnte Vanessa Stoffel nach langer Durststrecke wieder an ihre Leistungen aus dem letzten Wettkampfjahr anknüpfen. Unterstützt wurde die Mannschaft von Trainerin Inge Wunder, die zwar weit die Älteste war, aber mit 2231 Punkten das zweitbeste Ergebnis erzielen konnte. Die Männer hatten leider Pech, denn sie wurden gleich zweimal disqualifiziert und konnten den Rückstand trotz großer Leistungssteigerung nicht mehr aufholen. Eifrigster Punktesammler war wieder einmal Michael Hott, der mit 2392 Punkten den wichtigsten Beitrag zum Gesamtergebnis der Männermannschaft geleistet hat. Der 17jährige Gymnasiast war es dann auch, der am Wochenende für eine kleine Landauer Sensation im Becken sorgte. Mit einer Zeit von 0:59,88 Minuten über die 100m Freistilstrecke hat die Mannschaft der Startgemeinschaft endlich wieder einen Schwimmer der die magische Minuten-Schallmauer durchbrochen hat. Die Männer können jetzt ihre Mannschaftskameradinnen bei der Vorbereitung für den Aufstiegskampf unterstützen und den Damen die Daumen drücken.
25.09.2005 LAURA HEBERGER ERFOLGREICHSTE SCHWIMMERIN WORMS (rpb). Die Schwimmerinnen und Schwimmer der Startgemeinschaft Landau-Offenbach (SG LO) starteten am Wochenende in die Wintersaison 2005/2006. Der Wassersportverein Worms hatte zu seinem „Nationalen Schwimmfest“ geladen und mehr als zwanzig Vereine hatten ihre Schützlinge für diesen Wettkampf gemeldet. Die SG LO war mit elf Athletinnen und Athleten vertreten. Und wer dachte, dass nach den langen und verregneten Sommerferien keine guten Leistungen zu erwarten sind, der wurde nach dem Studium der Ergebnisliste eines besseren belehrt: 15 Medaillen, fünf vereinsinterne Altersklassenrekorde und 57 persönliche Bestleistungen bilanzierten das Trainerduo Inge Wunder und Fred Günther. Inge Wunder hatte ihre Schwimmkinder die Ferien über im Freibad Landau trainiert, während Fred Günther seine Trainingseinheiten im Offenbacher Schwimmbad anbot. Und das Kacheln zählen hat sich gelohnt. Laura Heberger, die 15jährige Brustschwimmspezialistin gewann Gold über 100m ihrer Paradedisziplin in 1:20,95. Für ihre Trainerin Inge Wunder sind die 1:20,00 nur noch eine psychologische Schallmauer. „Der Trainingsfleiß und die Einstellung stimmen um die Zeit zu knacken“, so Wunder im Gespräch. Immerhin rückt damit die Qualifikation für die rheinland-pfälzische Kadermannschaft in greifbare Nähe. Auf der 50m-Strecke musste sich Heberger in der offenen Klasse mit älteren und körperlich überlegenen Konkurrentinnen messen; ein vierter Platz und Bestzeit in 0:36,60 waren das Ergebnis. Aber dessen nicht genug: Die Schülerin am Max-Slevogt-Gymnasium, Landau zeigte erstmals auf den Freistil- und Schmetterlingsstrecken ihr Potential. Sie schwamm eine 0:30,07 (50 F), eine 1:06,58 (100 F) und die entsprechenden Schmetterlingsstrecken in 0:33,04 und 1:17,24. Ob sich bei den Deny-Schwestern ein Generationenwechsel abzeichnet, war nach dem Wettkampf noch nicht auszumachen, aber die Ergebnisse sprachen für sich. Während die 17jährige Christina eine bronzene Medaille mit konstant guten Leistungen erzielte, verbesserte die 13jährige Alexandra ihre Zeiten bei allen vier Starts um jeweils vier Sekunden. Das gleiche Kunststück gelang Daniela Pfeuti. Die 14jährige freute sich über vier neue Bestzeiten und eine goldene Medaille. Bei Melissa Perner scheint der Knoten geplatzt. „Endlich!“, wie die Schwimmerin meinte, „immerhin bin ich ja schon 16!“ Nach dem Wechsel zu Trainer Fred Günther und vielen Trainingsstunden im Schwimmbecken in Offenbach, galt ihre ganze Aufmerksamkeit den Freistilstarts. Am Ende standen eine 0:32,25 (50m) und eine 1:10,58 (100m) zu Buche. Die zweitjüngste Starterin in den Reihen der SG LO war Annabell Perner, die 11jährige Schwester von Melissa Perner. Die auffallend groß gewachsene Athletin zeigte sich trotz ihrer geringen Wettkampferfahrung äußerst routiniert. Trainer Fred Günther freute sich mit dem noch jungen Talent und hofft auf weiter schwimmerische Erfolge. Die 12jährige Freistilschwimmerin Julia Jaschkowitz hatte mit sieben Starts ein riesiges Programm zu absolvieren. Am Ende zeigte die Anschlagtafel 0:34,36 (50m Freistil), 1:14,83 (100m) und eine 2:49,85 (200m). Die enorme Leistungssteigerung über die 400m Freistil (5:46,31) wurde mit einer Silbermedaille belohnt. Logische Konsequenz des starken Auftritts der südpfälzischen Damen war der dritte Platz über die 4x100m Freistilstaffel in 4:48,15. Die beiden 16jährigen Vanessa Stoffel und Samira Kuntz, trugen mit ihren beiden bronzenen Medaille zum guten Abschneiden der Frauenmannschaft bei. Zum Phänomen der „schwimmenden Geschwister“ trugen auch die beiden Brüder Remo (17 Jahre) und Rocco (20 Jahre) Gewiss bei. Aufgrund ihres Alters wurden die beiden auf der 50m-Distanz nicht mehr nach Jahrgängen getrennt gewertet, sondern mussten sich der offenen Wertung stellen. Und die Konkurrenz der Männer war gut besetzt, denn trotz ihrer Bestzeiten konnten die beiden Männer aus Hochstadt keine Medaillenplätze erobern. Die Wiedergutmachung stand dann bei den längeren Schwimmstrecken an: Rocco Gewiss gewann die 200m Lagen in 2:38,19 und Remo belegte zwei zweite Plätze und holte damit Silber über 100m Freistil (1:00,92) und 100m Brust (1:20,16). Den 19jährigen Matthias Jung ereilte dasselbe Schicksal. Erst mit den Starts über 100m Brust und 400m Freistil (beide mit Silbermedaille) und die 100m Rücken (Bronzemedaille) wurde er für seine Anstrengungen belohnt. Den vereinsinternen Zweikampf fochten Falco Grimminger und Jerome Kuntz aus. Die beiden 13jährigen hatten nach derselben Vorbereitungsphase auch noch das gleiche Wettkampfprogramm zu schwimmen. Über die 100m Rücken (1:41,83) und 100m Freistil (1:22,97) war Falco Grimminger schneller, auf der 100m Brustdistanz (1:42,67) triumphierte Jerome Kuntz über seinen Vereinskameraden.
26.04.2005 ELF LANDESMEISTER-TITEL FÜR DIE SG NEUSTADT (rpb). Die ersten rheinland-pfälzischen Meisterschaften im Schwimmen seit fünf Jahren standen unter einem guten Stern: Die beiden Schwimmverbände SVR und der SWSV hatten die Differenzen bereinigt und den Weg freigemacht für die vom SC Neustadt ausgerichteten Meisterschaften. Dabei stellt die saisonal bedingte Umstellung von der 25m- auf die 50m-Meter-Bahn die Trainerinnen und Trainer der kleinen Vereine vor eine besondere Herausforderung, sind doch diese Vereine in der Wintersaison an das Trainieren in Bädern mit 25m-Bahn angewiesen.Auf den Punkt fit waren die Schwimmerinnen und Schwimmer der SG Landau-Offenbach. Elf Landesmeister-Titel, 13 weitere Medaillen und mehrere persönliche Bestzeiten waren das Ergebnis der beiden Wettkampftage im Stadionbad des SCN. Aus der Gruppe der Mädchen stach besonders Laura Heberger hervor. Die 15-jährige Schülerin am Landauer Max-Slevogt-Gymnasium überzeugte mit Bestzeiten über die Bruststrecken und drei Medaillen über die 50m, 100m und 200m. Sie gewann die Silbermedaille in der jahrgangsoffenen Wertung über 50m Brust und schlug bei 0:36,27 an. Damit verfehlte sie nur knapp ihren eigenen Vereinsrekord, den sie eine Woche zuvor aufgestellt hatte. 1:20,80 und einen dritten Platz (Bronzemedaille) zeigte die Tafel der elektronischen Zeitmessung auf die 100m-Strecke an. Damit hat sich das Brustschwimm-Talent auch für die Süddeutschen Meisterschaften in zwei Wochen qualifiziert. Aber dessen nicht genug: Laura Heberger zählt zu den großen Hoffnungen der SG Landau-Offenbach, kann sie sich auch noch für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren. „Nur noch drei Zehntel fehlen bei den 50m Brust“, so Trainerin Inge Wunder. „Endlich machen sich die Qualen im Training bezahlt“, meinte dann auch die Schwimmerin mit einem zufriedenen Schmunzeln.Dass Trainerinnen sich nicht nur am Beckenrand wohl fühlen, stellte Inge Wunder eindrucksvoll unter Beweis. Drei goldene, zwei silberne und eine bronzene Medaillen für die 29Jährige. Sie war in der Gruppe der Masters gestartet und konnte sich dort mit Bestzeiten über 200m Lagen, 100m Rücken und 100m Freistil durchsetzen.Auch die männlichen Masters zeigten sich gut aufgelegt. Fred Günther (AK 45) heimste drei goldene und eine silberne Medaille ein. Dazu noch eine bronzene Medaille über die 50m-Lagen-Staffel. Die weiteren Staffelschwimmer: Magnus Hellmich (AK 55) mit zwei weiteren Landestiteln, Eckart Wingerbermühle (AK 55) mit einer weiteren bronzenen Medaille und Harald Schäfer (AK 55) mit einem Landestitel über 50m Rücken und weiteren drei dritten Plätzen. Rainer Bieling startete in der Altersklasse 25 über 50m Freistil und Schmetterling. Zwei Landstitel durfte der Landauer Sportstudent mit nach Hause nehmen. Allein der 18jährige Oliver Finkenauer konnte nicht überzeugen. Hatte er noch bei den Weinstraßen-Wettkämpfen gut vorgelegt und sich über die 50m-Brustrecke für die Süddeutschen Meisterschaften qualifiziert, stimmte die Leistungsbereitschaft bei den Meisterschaften nicht. So blieb dem Oberstufenschüler am Ende die bronzene Medaille über die 100m Brust.
14.03.2005 SECHSZEHN MEDAILLEN FÜR DIE SG LANDAU-OFFENBACH KAISERSLAUTERN (rpb). Im neuen Wettkampfbad des Kaiserslauterer Schwimmklubs gingen die zehn Schwimmerinnen und Schwimmer der SG Landau-Offenbach auf Medaillenjagd. Titelgarantin am vergangen Wochenende war zweifellos Vanessa Stoffel. In der Altersklasse der 15Jährigen verwies sie die Konkurrenz auf die Plätze: Vier goldene und eine silberne Medaille, dazu zwei neue Bestzeiten auf der 100m- und der 200m-Freistilstrecke. Ihre gleichaltrige Vereinskameradin Laura Heberger zeigte sich von den Leistungen der Freistil- und Rückenspezialistin unbeeindruckt. Sie spielte ihre Trümpfe auf der Bruststrecke aus und gewann den wettkampfübergreifenden Preis für die punktbeste Leistung im Jahrgang 1990. Dazu zwei goldene, eine silberne und eine bronzene Medaille; eine ordentliche Ausbeute! Ärgerlich für die 17jährige Christina Deny: Ausgerechnet mit ihren guten Zeiten konnte sie sich dreimal nur über einen vierten Platz freuen. Zum Trost schaffte sie es über die 100m Freistil und Schmetterling auf den dritten Platz und nahm zwei bronzene Medaillen mit nach Hause. Julia Jaschkowitz konnte in Kaiserslautern nicht an ihre Bestzeiten aus dem vergangenen Jahr nicht anknüpfen und ging leer aus. Isabella Heberger (16) und Daniaela Pfeuti (14) komplettierten mit jeweils einem dritten Platz das Ergebnis der Damenmannschaft.Platzhirsch, weil einziger männlicher Starter der SG, war der 15jährige Andre Schermer. Bei ihm scheint sich der Knoten langsam zu lösen, ließ er sich doch von seinem Mammutprogramm von sieben Starts an zwei Wettkampftagen nicht einschüchtern. Im Gegenteil: Für vier neue Bestzeiten wurde er mit drei dritten Plätzen belohnt. Brustspezialist Oliver Finkenauer nutzte das Wochenende zur Regeneration nach einer zweiwöchigen Angina-Erkrankung. Der nächste sportliche Höhepunkt für die SG Landau-Offenbach kündigt sich bereits an. Nach mehrjähriger Pause richtet der SC Neustadt am letzten Wochenende im April wieder die rheinland-pfälzischen Meisterschaften im Schwimmen aus. Mit dem Beginn der Osterferien steigt die Wettkampfmannschaft in die heiße Phase der Vorbereitung ein. Nach Gesprächen mit der Betriebsleitung des LaOlas konnte ein zusätzlicher Trainingtag eingerichtet werden und Trainerin Inge Wunder ist froh, dass sie ihren Schützlingen diese dritte Wassereinheit bieten kann. Denn die sonst zeitaufwendige Technikschulung soll an diesem Tag ihren Platz finden und entsprechend zur Leistungssteigerung der Athletinnen und Athleten beitragen.
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