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Im Folgenden sind die Presseartikel eingestellt, die im Jahr 2006 in der lokalen Presse abgedruckt wurden. Rainer Bieling, Pressewart
29.12.2009 SPORTLICHE JAHRESBILANZ BEIM SSC LANDAU (rpb). Zum Jahresende wurden die erfolgreichsten Schwimmerinnen und Schwimmer im SSC Landau geehrt. Der sportliche Leiter Fred Günther, oberster Punktrichter in Sachen Vereinsmeisterschaft, erklärt das System, nach dem die Besten ausgewählt werden: „Über das Wettkampfjahr müssen alle vier Disziplinen, nämlich Delphin, Rücken, Brust, Freistil, und eine Lagenstrecke geschwommen werden. Die jeweils beste Zeit des Jahres wird in die Wertung aufgenommen und mit Punkten verrechnet; Grundlage der Punktetabelle, die auch vom Deutschen Schwimmverband benutzt wird, ist der jeweils geltende Weltrekord, der genau 1000 Punkten entspricht. In der Summe werden die Punkte der fünf Strecken addiert und am Ende stehen dann die Vereinsmeisterinnen und Vereinsmeister in der jeweiligen Altersklasse fest.“ Bei den Mädchen in den Jahrgängen 96 und jünger war es Janina Kolbeck (577 Punkte), die weit vor Nadja Seibel (73) und Stella Schlimmer (21) lag. Bei den Jungen derselben Altersklasse hatte Florian Belkot (355) die Nase vorn; ihm folgten Ferdinand Strunk (340) und Jakob Wagenblatt (306). In den Jahrgängen 92-95 freute sich Annabelle Perner (1733) über den ersten Platz. Ihr geschlagen geben mussten sich Nele Zaucker (1728) und Anna Janowitz (1616). Die gleichaltrigen Jungen konnten mit diesen Summen nicht mithalten: Jonas Bentz (747) gewann vor Steffen Konrad (550) und Lars Söllner (470). Bei den Frauen in den Jahrgängen 91 und älter dominierte erwartungsgemäß Laura Heberger (2625). Sie siegte mit fast 700 Punkten Differenz vor Melissa Perner (1965) und Vanessa Stoffel (1807). Die Herrenkonkurrenz wurde von Paul Schnäbele (2530) angeführt, der damit Michael Hott (2445) und Frank Dissinger (1496) auf die Plätze verwies. Die Masterswertung bei den Frauen gewann Inge Gensheimer (500) vor Eva-Maria Koob (439). Bei den älteren Herren siegte Rainer Bieling (3281) vor Harald Schäfer (2864) und Magnus Hellmich (2247).
03.12.2006 RLP-WINTERMEISTERSCHAFTEN NEUSTADT (rpb). Gute Platzierungen bei scheinbar übermächtiger Konkurrenz konnten die Schwimmerinnen und Schwimmer der SG Landau-Offenbach bei den rheinlandpfälzischen Wintermeisterschaften im Neustadter Stadionbad für sich verbuchen. Garant für beste Leistungen und erste Plätze war die 16-jährige Laura Heberger. Über ihre Spezialdisziplin Brust konnte sie sich auf der 100 (1:21,55) und 200 Meter Strecke (3:04,67) durchsetzen und schlug als Erste ihres Jahrgangs an. Mit großem Glück verwies Heberger auch über die 200 Meter Lagen ihre Konkurrentinnen auf die Plätze und siegte mit sehr guten 2:44,59 Minuten. Ihre gleichaltrige Vereinskameradin Isabel Röder sicherte sich über die 100 Meter Brust die Silbermedaille. Nele Zaucker und Annabelle Perner, beide 12 Jahre alt, mussten trotz starkem Auftritt und Bestzeiten der Konkurrenz aus Mainz, Koblenz und Kaiserslautern hinterher schwimmen.Umso erfreulicher die bronzene Medaille von Remo Gewiss über „seine“ 50 Meter Freistil. Im Vorfeld wurde der 18-Jährige noch ins Mittelfeld gesetzt, überraschte aber am Ende mit einer 0:26,09 Minuten und rutschte auf den dritten Platz in der altersoffenen Gesamtwertung. Paul Schnäbele, 17 Jahre alt, schaffte es auf zweimal aufs Treppchen: Über 100 Meter Schmetterling (1:07,02) und 400 Meter Freistil (5:08,93) jeweils eine bronzene Medaille. Gleich fünf Medaillen gewann der 16-jährige Michael Hott. Silber über 200 Meter Rücken (2:42,08) und jeweils Bronze über 100 Meter Brust (1:15,19), 100 Meter Freistil (1:01,25), 100 Meter Rücken (1:13,80) und 200 Meter Brust (2:46,61).
03.12.2006 BESTZEITEN VOR HEIMISCHEM PUBLIKUM LANDAU (rpb). Beim Nikolausschwimmen im Freizeitbad LaOla, ausgerichtet vom SSC Landau, wurden fast 1000 Starts verzeichnet. Dabei stellte die Hausherrin, die SG Landau-Offenbach, die größte Anzahl an Starts und Aktiven. Star des Tages war die 16-jährige Landauerin Laura Heberger, die mit fünf Einzelstarts auch fünf Siege einfuhr. Gleich zu Beginn stand ihre Paradedisziplin 100 Meter Brust auf dem Programm, die sie in guten 1:21,28 gewann. Danach dann der souveräne Auftritt über 100 Meter Freistil: Schon die Zeit nach der 50-Meter-Wende ließ eine Bestzeit erwarten. Nach einem fulminanten Endspurt wurde eine 1:03,60 für die überglückliche Athletin gestoppt. Nach der Pause dann die Rückenstrecke; für Laura Heberger eigentlich eher eine Lückenfüller. Trotzdem schlug sie mit einer 1:20,74 als Erste an. Dann wurde es noch einmal spannend, mussten doch noch die anstrengenden 100 Meter Schmetterling geschwommen werden. Laura Heberger konnte aus dem Vollen schöpfen und erreichte die Traumzeit von 1:12,82. Die abschließenden 200 Meter Lagen wären zu diesem Zeitpunkt nur noch Zubrot gewesen, hätte sie sich nicht auf eine 2:40,98 verbessert. Trainer Fred Günther war hoch zufrieden mit seinem Schützling. Durch das gleiche Programm mussten sich die Vereinskameraden Michael Hott und Paul Schnäbele durchbeißen. Die beiden stehen trotz einjährigem Altersunterschied in direkter Konkurrenz um den Titel des Vereinsmeisters. So wurde jeder Wettbewerb zu einem spannenden Rennen. Der 17-jährige Paul Schnäbele setzte sich über 100 Meter Freistil (0:57,31) und 100 Meter Schmetterling (1:04,42) deutlich ab. Allerdings konnte Michael Hott drei glänzende Zeiten über 100 Meter Brust (1:12,50), 100 Meter Rücken (1:09,82) und 200 Meter Lagen (2:27,78) vorweisen. In der Jahresendwertung werden die beiden wohl nur wenige Punkte voneinander getrennt sein.Ähnlich spannend gestaltete sich der Vergleich zwischen den 12-jährigen Nele Zaucker und Annabelle Perner. Auch sie traten fünfmal gegeneinander an. Viermal entschied die rotblonde Nele Zaucker das Rennen für sich: 100 Meter Brust (1:31,53), 100 Meter Rücken (1:24,33), 100 Meter Schmetterling (1:31,27) und 200 Meter Lagen (2:59,31). Nur über die Freistilstrecke musste sie sich der körperlich überlegenen Annabelle Perner geschlagen geben, die aber auch mit einer unschlagbaren 1:10,10 aus dem Becken stieg. Ebenso erfreulich waren die Ergebnisse der 13-jährigen Julia Jaschkowitz. Sie siegte nicht nur über die 100 Meter Freistil (1:07,19), sondern entschied auch die Schmetterling- und die Lagenstrecke in Bestzeit für sich (1:19,78 und 2:56,13). Nachwuchstrainer Rainer Bieling konnte seine 9, 10 und 11 Jahre alten Schützlinge zu ihren hervorragenden Leistungssteigerungen beglückwünschen. Dabei stachen bei den Mädchen Sophie Schlimmer, Janina Kolbek und Kira Schulz hervor. Bei den Jungen waren es Ferdinand Strunk, Florian Belkot und Julius Gawlick, welche durch neue Bestzeiten glänzten.Das Nikolauschwimmen des SSC Landau war also einmal mehr nicht nur ein gelungenes Nachwuchs-Schwimmfest, sondern auch für die erfahrenen Athleten und Athletinnen der SG eine passende Gelegenheit ihre Stärken vor heimischem Publikum auszuspielen.
19.11.2006 HEBERGER IN DEN ENDLÄUFEN GRÜNSTADT (rpb). Beim Mehrkampf in Grünstadt zeigten sich die Sportlerinnen der SG Landau-Offenbach gut aufgelegt. Besonders erfolgreich war einmal mehr die 16jährige Laura Heberger. Über 100 Meter Schmetterling (1:12,32) und 100 Meter Brust (1:23,17) qualifizierte sie sich gleich zweimal für die jahrgangsoffenen Endläufe und schlug jeweils als Zweite an. Mit dieser Leistung war ihr dann der Sieg in der Mehrkampfwertung nicht mehr zu nehmen. Die beiden 12Jährigen Nele Zaucker und Annabelle Perner lieferten sich ein packendes Duell um Platz 3 in der Mehrkampfwertung, was aber die vielseitigere Athletin Nele Zaucker für sich entschied. Mit sehr guten Einzelleistungen über ihre Spezialstrecken überzeugten Julia Jaschkowitz (100 Meter Freistil in 1:10,28) und Svenja Krause (100 Meter Brust in 1:34,09). Kommenden Samstag findet im LaOla das vereinseigene Nikolausschwimmen statt. Für die Trainer der letzte Test vor den Wintermeisterschaften des Südwestdeutschen Schwimmverbandes in Neustadt.
29.10.2006 SPANNENDE WETTBEWERBE (DMS) BAD BERGZABERN (rpb). Der Deutsche Schwimm-Verband eröffnete am Wochenende in allen Ligen den Wettbewerb um die Deutsche Mannschafts-Meisterschaft (DMS). Einer der beiden Bezirksliga-Duchgänge im Südwestdeutschen Schwimm-Verband fand im Hallenbad Bad Bergzabern statt. Dort gingen am Sonntag vier Vereine aus der Pfalz auf Punktejagd: Pirmasens, Ludwigshafen, Landau und Bad Bergzabern. Die Startgemeinschaft Landau-Offenbach (SG) trumpfte dabei auf und trug erheblich zu einem spannenden Wettbewerb zwischen den Mannschaften bei. Nach dem klaren Ergebnis aus dem Vorjahres-Wettbewerb, bei dem sich die SG deutlich geschlagen geben musste, durfte heuer sogar auf Aufstiegschancen in die Landesliga Chancen gehofft werden. Am Samstag wurden in zwei Abschnitten alle 17 Wettkampfstrecken geschwommen und die jeweils erreichten Punkte zusammen gerechnet. Ausgehend vom Weltrekord mit tausend Punkten gab es beispielsweise für Laura Heberger über ihre 50 Meter Brust 643 Punkte. Doch der Reihe nach: Schon nach drei Wettbewerben hatten sich die Damen der SG auf dem ersten Platz festgesetzt. Nele Zaucker (100 Meter Lagen) und Julia Jaschkowitz (200 Meter Freistil) schlugen knapp hinter der Konkurrenz an und Laura Heberger (100 Meter Brust) konnte alles klar machen. Hatte sich bei der 16jährigen schon vor zwei Wochen angedeutet, dass sie den Sprung unter die 1:20,00 schaffen würde, konnte sie am Wochenende triumphieren: 1:19,12 zeigte die Stoppuhr der Zeitnehmerin, was nicht nur einen neuen Vereinrekord bedeutete, sondern auch 590 DMS-Punkte auf das Konto der Landauer Damen brachte. Dann folgten Annabelle Perner (200 Meter Rücken) und Anna Janowitz (100 Meter Schmetterling), welche gegen den groß gewachsenen Ludwigshafenerinnen nicht entgegenzusetzen hatten. Erst Isabel Röder (50 Meter Brust) und Nele Zaucker (200 Meter Lagen) rückten alles wieder gerade. Die Damen waren hinter Ludwigshafen wieder auf Platz 2 vorgerückt. Den behaupteten auch Christina Deny (800 Meter Freistil) und Anna Janowitz (50 Meter Schmetterling). Nun war es wieder an Laura Heberger (200 Meter Brust) wichtige Punkte zu sammeln, konnte aber in 2:55,56 nicht überzeugen, allerdings fehlten jetzt nur noch 237 Punkte zu Rang 1. Daran sollte sich auch bis kurz vor der Pause nichts mehr ändern. Nele Zaucker (100 Meter Rücken), Samira Kuntz (200 Meter Schmetterling) und Julia Jaschkowitz (50 Meter Freistil) gelang es zumindest, die direkten Rivalinnen aus Bad Bergzabern auf Platz 3 weiter auf Distanz zu halten, gleichzeitig vergrößerte sich aber auch der Abstand zu Platz 1. Annabelle Perner (50 Meter Rücken) profitierte vom Disqualifikations-Pech der Schwimmerin aus Ludwigshafen und verkürzte auf 200 Punkte. Und dann ging alles ganz schnell, denn Christina Deny (400 Meter Freistil) und Julia Jaschkowitz (100 Meter Freistil) schlugen als jeweils Vierte an und der erste Platz war mit einer Differenz von 418 Punkten in weite Ferne gerückt. Doch die Athletinnen ließen sich nicht abschütteln. Und wie erfolgreich waren die Landauer Herren im ersten Wettkampf-Abschnitt?Die erste Wettkampfstrecke absolvierte Rainer Bieling (100 Meter Lagen), der nach zweijähriger Wettkampfpause wieder ins Wasser tauchte. Ob er mit seinem ersten Platz ein Zeichen für die anderen SG-Schwimmmer setzen wollte, konnte man zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Jedenfalls folgten Remo Gewiss (200 Meter Freistil) und der älteste Schwimmer im Bad, Uwe Römer (100 Meter Brust), der Kampfansage und schlugen jeweils nur knapp hinter ihren Kontrahenten an. Dann die 200 Meter Rücken, bei denen Michael Hott auf den baumlangen Matthias Held aus Ludwigshafen treffen sollte. Der gewann dann auch deutlich und die SG war hinter Bad Bergzabern auf Platz 3 abgerutscht. Philipp Spangenberg (100 Meter Schmetterling) rettete und schob sich und seine Mannschaft auf Platz 2. Der Abstand nach oben betrug 277 Punkte und ganze zwei Punkte zu Platz 3. Was Uwe Römer (50 Meter Brust) nicht gelang, wollte Paul Schnäbele (200 Meter Lagen) wieder ausgleichen. 2:29,60 seine Zeit, 465 Punkte für seine Leistung und nur noch 172 Punkte zu der derzeit führenden Mannschaft aus Bad Bergzabern. Doch dann gab es trotz guter Leistungen empfindliche Niederlagen einzustecken: Patrick Doppler (1500 Meter Freistil) schlug als Dritter an, Rainer Bieling (50 Meter Schmetterling) verpasste den ersten Platz um drei Zehntel und Uwe Römer (200 Meter Brust) erzielte nur 308 Punkte. Das Abrutschen auf Rang 3 in der Wertung war die bittere Konsequenz für die Athleten aus Landau. Dann der Lichtblick mit drei deutlichen Siegen durch Michael Hott (100 Meter Rücken), Paul Schnäbele (200 Meter Schmetterling) und Remo Gewiss (50 Meter Freistil). Die drei Rennen bedeuteten insgesamt 1440 wertvolle Punkte und Platz 2. Trotz der Disqualifikation von Philipp Spangenberg (400 Meter Lagen) wegen einer fehlerhaften Wende, konnte Rainer Bieling (50 Meter Rücken) auf neun Punkte zu Platz 2 verkürzen. Nach Andre Schermer (400 Meter Freistil), Remo Gewiss (100 Meter Freistil) und Frank Dissinger (400 Meter Lagen), der für den disqualifizierten Philipp Spangenberg nachschwimmen durfte, wurden die Schwimmer der SG mit 6923 Punkten auf dem zweiten Rang in die Pause entlassen. Der TV Bad Bergzabern war mit 7280 Punkten noch nicht allzu weit entfernt, allerdings saßen der LSV 07 Ludwigshafen mit 6774 Punkten im Nacken.Die entscheidende Frage nach der Pause war, was die Frauen und Männer der SG den Kontrahenten entgegenzusetzen hatten und ob noch Asse auszuspielen waren, mit denen der Gegner nicht gerechnet hatte. Dass die Trainer Fred Günther und Inge Gensheimer zumindest auf die richtigen Schwimmerinnen gesetzt hatten, sollte sich am Ende zeigen. Der zweite Wettkampfabschnitt folgte derselben Streckenanordnung wie der erste Abschnitt. Svenja Krause (100 Meter Lagen), Laura Heberger (200 Meter Freistil) und Isabel Röder (100 Meter Brust) schwammen zwar gute Zeiten, aber die Ludwigshafenerinnen waren nicht aufzuhalten. Schon 797 Punkte trennten die beiden Mannschaften nach drei Wettkämpfen und damit die Landauerinnen von Platz 1. Auch Nele Zaucker (200 Meter Rücken) und Christina Deny (100 Meter Schmetterling) konnten nicht weiter verkürzen. Sogar Laura Heberger (50 Meter Brust), die zwar über die Kurzstrecke mit 0:35,41 einen Vereinsrekord schwamm, musste trotz gewonnenem Rennen die Erstplazierten weiter ziehen lassen. Zu groß war der Abstand schon zu diesem Zeitpunkt. Isabel Röder (200 Meter Lagen), Julia Jaschkowitz (800 Meter Freistil) und Christina Deny (50 Meter Schmetterling) erging es da nicht anders, allein der große Abstand von 1205 Punkten zu den abgeschlagenen Schwimmerinnen aus Bad Bergzabern war beruhigend. Auch Isabel Röder (200 Meter Brust) und Anna Janowitz (100 Meter Rücken) ließen nichts anbrennen. Annabell Perner (50 Meter Freistil), Svenja Krause (400 Meter Lagen) und Nele Zaucker (50 Meter Rücken) ließen sich nicht einschüchtern von den Schwimmerinnen aus der Chemie-Stadt, im Gegenteil konnten sie sogar ihre Bestzeiten verbessern. Und Julia Jaschkowitz (400 Meter Freistil) gelang eine Revanche: Musste sie sich über die doppelte Distanz noch der gleichaltrigen Eva Bott aus Ludwigshafen ganz knapp geschlagen geben, durfte sie diesmal mit deutlichem Abstand als Gewinnerin anschlagen. Laura Heberger (100 Meter Freistil) setzte den Schlusspunkt. Am Ende lautete die Rangfolge bei den Damen: LSV 07 Ludwigshafen (14562 Punkte), SG Landau-Offenbach (13019 Punkte) und TV Bad Bergzabern (11474 Punkte).Ganz so deutlich war die Hierarchie bei den Herren-Mannschaften am Ende nicht. Remo Gewiss (100 Meter Lagen) und Philipp Spangenberg (200 Meter Freistil) ließen sich nicht abschütteln, allerdings hatten sich die Ludwigshafener bis auf 13 Punkte herangeschwommen. Kurzstreckenspezialist Michael Hott (100 Meter Brust) und Marcel Kühner (200 Meter Rücken) ließen nichts unversucht die Gegner auf Distanz zu halten. Paul Schnäbele (100 Meter Schmetterling) musste sich in einem packenden Finish Christian Roder aus Bad Bergzabern geschlagen geben, dessen Mannschaft mit einem Vorsprung von 156 Punkten Platz 1 einnahm. Nach Michael Hott (50 Meter Brust) und Remo Gewiss (200 Meter Lagen) waren zumindest der drittplazierte LSV 07 in weite Ferne gerückt. Marcel Kühner (1500 Meter Freistil), Paul Schnäbele (50 Meter Schmetterling) und Frank Dissinger (200 Meter Brust) konnten das Ergebnis über weitere drei Wettkämpfe sichern. Dann wurde es noch einmal spannend: Nur noch sechs Wettkämpfe waren bis zum Ende auszutragen und die 100 Meter Rücken brachten die Wende. Frank Dissinger, noch geschwächt von der Bruststrecke, war Matthias Held aus Ludwigshafen chancenlos, der mit seiner Mannschaft auf Rang 2 vor- und an den Landauern vorbeizog. Philipp Spangenberg (200 Meter Schmetterling) war genauso bemüht wie Rainer Bieling (50 Meter Freistil), Michael Hott (400 Meter Lagen). Frank Dissinger (50 Meter Rücken) und Paul Schnäbele (400 Meter Freistil). Vollends Gewissheit hatten aber die drei konkurrierenden Mannschaften erst mit der letzten Strecke, den 100 Meter Freistil. Rainer Bieling schlug nach Ludwigshafen und Bad Bergzabern als Dritter an, was auch die Rangfolge in der Endplatzierung widerspiegelte: Erster Platz für die Herren des TV Bad Bergzabern (14528 Punkte), Zweiter wurde der LSV 07 Ludwigshafen (14156 Punkte) und Dritter die SG Landau-Offenbach (13834 Punkte). Ob eine der beiden Mannschaftsteile aus Landau in die Landesliga aufsteigen konnten, stand beim Redaktionsschluss noch nicht fest.
08.10.2006 TESTWETTKAMPF IN LAMPERTHEIM LAMPERTHEIM (rpb). Zwei Wochen vor dem Bezirksentscheid zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft (DMS) traten die Schwimmerinnen und Schwimmer der SG Landau-Offenbach zu einem Testwettkampf in Lampertheim an. So ließ Trainer Fred Günther gerade die Strecken schwimmen, die von den Mannschaftsmitgliedern lieber gemieden werden, aber zur DMS dann gemeldet werden. Für die starken Kurzstreckenschwimmer aus Landauer können etwa die 200 Meter Schmetterling oder 200 Meter Rücken schon eine kleine Herausforderung darstellen. Jeweils sechs Starts mussten Julia Jaschkowitz (13 Jahre) und Marcel Kühner (16 Jahre) absolvieren. Jaschkowitz bestätigte ihre Leistungen aus den Wochen davor und wurde Erste über 100 Meter Freistil (1:09,85) und jeweils Zweite über 200 Meter Schmetterling (3:07,55) und 200 Meter Freistil (2:29,14). Die Anstrengungen von Marcel Kühner wurden mit sechs Bestzeiten belohnt. Seine Bilanz: Dreimal Zweiter über 200 Meter Rücken (2:35,86), 200 Meter Schmetterling (2:53,74), 200 Meter Freistil (2:41,67) und zweimal Dritter über 100 Meter Schmetterling (1:22,48) und 100 Meter Rücken (1:19,44). Der Gymnasiast führte auch die 4 mal 100 Meter Lagenstaffel der Männer an, die als Zweite Mannschaft anschlug. Für die Staffel war auch Michael Hott gemeldet. Der 16Jährige hatte sich zuvor fünfmal in Szene gesetzt und gewann jedes seiner Rennen. Seine Ergebnisse: 200 Meter Rücken (2:35,86), 200 Meter Schmetterling (2:53,74), 200 Meter Lagen (2:34,03), 100 Meter Brust (1:12,81) und 100 Meter Rücken (1:09,62). Der 17jährige Paul Schnäbele und der 15jährige Max Stein ergänzten die Startaufstellung der Herrenstaffel. Beide mussten vorher die 200 Meter Schmetterling schwimmen. Paul Schnäbele schlug als Zweiter (2:30,74) und Max Stein als Erster (3:33,03) an.Neben Julia Jaschkowitz waren es die 12jährigen Nele Zaucker und Annabelle Perner die mit guten Zeiten und Plätzen auf dem Treppchen überzeugten. Nele Zaucker wurde erste über 100m Brust (1:34,75) und freute sich über drei dritte Plätze über 200 Meter Freistil (2:49,23), 200 Meter Brust (3:26,80) und 100 Meter Rücken (1:09,67). Anabelle Perner gelangen je zwei Bestzeiten und einen ersten Platz über 100 Meter Freistil (1:10,93) und 200 Meter Schmetterling (3:36,40). Die 14jährige Alexandra Deny wurde Zweite über 100 Meter Freistil (1:21,81). Ihre Vereinskameradin Isabel Röder (16 Jahre) wurde Zweite über 100 Meter Brust (1:29,67) und Erste über 200 Meter Brust (3:36,00). Die ebenfalls 16jährige Laura Heberger schraubte ihre Bestzeit über 100 Meter Freistil erneut hoch: In der 4 mal 100 Meter Lagenstaffel der Frauen stoppte der Zeitnehmer am Beckenrand eine 1:04,63 für die Schlussschwimmerin aus Landau. Daneben gewann sie ihre drei weiteren Starts über 200 Meter Lagen (2:41,31), 100 Meter Brust (1:20,41) und 100 Meter Rücken (1:20,56). Trainer Fred Günther bestätigte den guten Verlauf des Testwettkampfes und erhofft sich für den anstehenden Bezirksentscheid der DMS Chancen auf ein Weiterkommen bis zum Landesentscheid.
24.09.2006 HEBERGER GEWINNT KLASSIKER MAINZ (rpb). Laura Heberger konnte sich am vergangenen Wochenende in Mainz gegen die Konkurrenz in ihrer Altersklasse durchsetzen und gewann den Schwimm-Fünfkampf. Beim Klassiker unter den Kurzstrecken-Wettbewerben mussten fünf Einzelstrecken, 50m Schmetterling, 50m Rücken, 50m Brust, 50m Freistil und 100m Lagen, geschwommen werden. Die fünf Zeiten wurden addiert, die Summe bildete dann das Gesamtergebnis. Um auf den vorderen Plätzen mit zu schwimmen, genügte ein einzelnes gutes Ergebnis noch lange nicht. Und die 16jährige Laura Heberger setzte alles daran, sich auf jeder Strecke zu beweisen. Über die 50m Schmetterling (0:32,26) schlug die Landauerin als Erste an, für ihre Rivalinnen ein deutliches Zeichen. Die mussten nachlegen und verwiesen sie über die 50m Rücken auf den dritten Platz. Mit der Bruststrecke hatte Laura Heberger aber wieder alle Trümpfe in der Hand, ist das doch ihre Paradestrecke. Trainer Fred Günther wollte nicht glauben was er auf seiner Stoppuhr ablesen durfte: 0:35,94 Minuten, neuer Vereinsrekord! Direkt danach die 50m Freistil (0:29,87) und der fulminante Schlusspunkt auf der Lagenstrecke: Ebenfalls neuer Vereinsrekord in 1:12,51 Minuten. Der starke Auftritt wurde schließlich mit dem Gesamtsieg belohnt. Glück hatten Samira Kuntz, Nadja Kästle und Christina Deny, mussten sie sich für ihre guten Platzierungen nicht allzu sehr anstrengen. Die drei Schwimmerinnen bestätigten ihre Zeiten und belegten in ihrer Altersklasse die zweiten und dritten Plätze.Nachwuchstrainerin Inge Gensheimer durfte sich gleich mehrfach freuen: Die 13jährige Svenja Krause meldete sich mit einer Leistungssteigerung zurück, von der sie wohl selbst ein wenig überrascht wurde. Zumindest unterbot sie ihre alten Bestleistungen stellenweise um fast 10 Sekunden und das auf den 50m-Strecken. Am Ende musste sie sich aber der starken Konkurrenz geschlagen geben. Diese bittere Erfahrung musste auch ihre gleichaltrige Vereinskameradin Julia Jaschkowitz machen: Die Freistil-Spezialistin schwamm zwar eine sensationelle 0:31,54 über die 50m-Strecke, das reichte aber nicht aus um auf das Treppchen steigen zu dürfen. Maria Kühnel, 12 Jahre, ließ ebenfalls die Sekunden purzeln und bestätigte mit fünf Bestzeiten ihren Anspruch auf einen Stammplatz in der Wettkampfmannschaft. Die gleichaltrigen Nele Zaucker und Annabelle Perner wollten da gleichziehen und schwammen je fünfmal Bestzeit. Bei den männlichen Athleten waren es zwei Schwimmer die sich über sehr gute Leistungen freuen durften. Der eine, Paul Schnäbele, verbesserte sich erwartungsgemäß auf allen fünf Strecken, der andere, Frank Dissinger zeigte zum ersten Mal seine Leistungsfähigkeit. Der 15jährige Schüler aus Edenkoben freute sich fünfmal über Bestzeiten.
16.09.2006 JASCHKOWITZ AUF REKORDKURS WORMS/SIMMERN (rpb). Julia Jaschkowitz, die 13-jährige Freistilspezialistin der SG Landau-Offenbach, setzte in Worms und Simmern sieben neue Bestmarken. Allein auf den 100 Metern waren es fast sechs Sekunden, die am vergangenen Wochenende dahin schmolzen. Doch der Reihe nach: Seit Schuljahresanfang trainieren die Athleten der Startgemeinschaft wieder im Landauer Freizeitbad; nach hartem Trainingslager im benachbarten Offenbach. „Neben dem üblichen Trainingseinheiten unter der Woche mussten 70 000 Meter an zwei verlängerten Wochenenden geschwommen werden“, berichtete Betreuer Fred Günther im Gespräch, „dazu dann noch das Krafttraining an Land“. Das kam natürlich einer Julia Jaschkowitz gerade recht, gehört sie doch zu den fleißigsten Schwimmerinnen der gesamten Trainingsgruppe. Letztendlich machte sich der Aufwand bezahlt, wie ihre Ergebnisse an den beiden Wettkampftagen verdeutlichten: Am Samstag in Worms waren es noch die Freistil-Mittelstrecken wie 200m (2:30, 23) und 400m (5:06, 89 und Gold), auf denen die alten Bestzeiten deutlich unterboten wurden. In der 4x100m Freistil-Staffel wurde 1:11,47 als Zwischenzeit gestoppt, was im Nachhinein als Vorbote für den sensationellen Sonntag gewertet werden könnte. Denn am Tag darauf in Simmern standen dann die Sprintstrecken auf dem Programm: Zweimal Silber und Bestzeiten über 100m Freistil (1:07, 79) und 100m Schmetterling (1:21,88). Nach den 200m Rücken durfte die Schülerin ebenfalls auf das Treppchen steigen und die Silbermedaille in Empfang nehmen. Bei den Männern erntete der 17-jährige Paul Schnäbele die Lorbeeren. Zwei bronzene Medaillen waren die Ausbeute über 200m Lagen (2:29, 64) und 400m Freistil (4:45, 92) beim Wettbewerb in Worms. Sonntags war er dreimal erfolgreich: Über die 100m Freistil schlug der Schüler in 0.58,63 als Zweiter an und knackte damit die magische Minuten-Grenze. Die 100m Brust (1:14,69) und 100m Schmetterling (1:03,31) wurden jeweils mit der Goldmedaille belohnt. Mit diesen Zeiten reiht sich Paul Schnäbele in die Riege der namhaften Landauer Schwimmer ein: Ralf Eggers, Lars Hofmann und Rainer Bieling schwammen in diesem Alter ähnliche Zeiten.Die Trägheit der vergangenen sechs Monate waren für Laura Heberger endlich vorbei. Sie startete über die kurzen Bruststrecken und gewann Silber über 50m Brust (0:36,37) in Worms und Gold über 100m Brust (1:20,14) in Simmern. Neu bei der 16-Jährigen ist ihre Liebe für das Freistilschwimmen. War es früher doch in erster Linie das Brustschwimmen, kann sie dank der vielen Trainingskilometer jetzt auch in der Wechselzug-Lage überzeugen. Sie wurde Dritte über 400m (5:06, 19) und heimste Gold ein für die Bestzeit über 100m (1:05, 50). Ganz anders ihr Vereinskamerad Michael Hott: Zwar war er mit vier goldenen, zwei silbernen und einer bronzenen Medaille der erfolgreichste Schwimmer der Startgemeinschaft, konnte aber mit seinen Zeiten bei seinen sieben Starts wenig überzeugen.Der schwimmerische Nachwuchs um Trainerin Inge Wunder zeigte ebenfalls ein ganz unterschiedliches Bild. Neben der glänzend aufgelegten Julia Jaschkowitz waren es vor allen Dingen die 12-jährige Annabelle Perner und die um ein Jahr ältere Svenja Krause die mit guten Leistungen überzeugten. Zu der ausgesprochen erfolgreichen Medaillenjagd der Startgemeinschaft bei den Schwimmwettbewerben in Worms und Simmern trugen außerdem bei: Remo Gewiss (viermal Gold), Nadja Kästle (zweimal Gold, einmal Bronze), Isabel Röder (zweimal Gold), Christina Deny (einmal Gold) und Marcel Kühner (einmal Bronze). Zudem gewannen sowohl die Frauen wie auch die Männer eine bronzene Medaille bei der 4x100m Freistilstaffel.
02.04.2007 NELE ZAUCKER VIERFACHES GOLDMÄDCHENSPEYER (rpb). Als „Start in den Frühling“ bezeichnet der Speyerer Wassersportverein seinen alljährlichen Nachwuchswettkampf im städtischen Hallenbad. Für die 18 Schwimmerinnen und Schwimmer der Startgemeinschaft Landau-Offenbach (SG) war es der Start zu einer erfolgreichen Medaillenjagd. Trainerin Inge Wunder setzte in erster Linie auf ihre weiblichen Schützlinge und schien mit dieser Idee Recht zu behalten, denn von den 18 Medaillen hielten allein die Mädchen 17 Stück in ihren Reihen. Souverän setzte sich die 11jährige Nele Zaucker in Szene, gewann sie doch bei vier Starts gleich viermal die Goldmedaille. 1:24,87 Minuten, sechs Sekunden unter der bisherigen Bestzeit, standen gleich zu Anfang über die 100m Lagenstrecke zu Buche. Wurden die 100m Rücken und die 100m Brust noch nahezu routiniert gewonnen, wollte sich die aufgeweckte Gymnasiastin über ihre Paradestrecke 100m Schmetterling noch einmal kräftig steigern. Leider verpatzte sie die ersten fünfzig Meter und konnte sich erst durch einen starken Endspurt noch den ersten Platz in 1:43,63 Minuten sichern. Zauckers gleichaltrige Vereinskameradin und Mitkonkurrentin Annabell Perner musste krankheitsbedingt absagen, so dass nun die gleichfalls 11jährige Maria Kühnel zum Zuge kam. Kühnel, bisher allzu oft mit der Holzmedaille abgespeist, sah ihre Chancen und schob sich gekonnt nach vorne. Am Ende freute sie sich über zwei silberne und eine bronzene Medaille und zwei neue Bestzeiten in Freistil (1:26,65) und Lagen (1:34,60). Bei den 14jährigen entfesselte Anna Janowitz unglaubliche Kräfte und schlug viermal in Bestzeit an. Beeindruckend die Leistungssteigerung über die 100m Lagen. Um fast fünf Sekunden unterbot Janowitz ihre alte Bestmarke und schlug in 1:23,72 Minuten an. Mit ihren neuen Bestzeiten waren die drei silbernen und die Bronzemedaille eine leistungsgerechte Ausbeute. Mit derselben Medaillenausbeute schmücken durfte sich Julia Jaschkowitz, ebenfalls 14 Jahre alt. Dritte Plätze über 100m Freistil, Rücken und Schmetterling und die Silbermedaille über 100m Lagen. Svenja Krause, 13 Jahre alt, hatte sich für den Wettkampf besonders über die 100m Brust einiges vorgenommen. 1:34,00 müsste sie schwimmen, damit sie bei den Südwestdeutschen Meisterschaften in vier Wochen starten darf. Am Ende vergoss sie bittere Tränen, weil ihr der Leistungssprung über die 100m Brust einfach nicht gelingen wollte. Hatte sie im ersten Abschnitt des Wettkampfes über die 100m Rücken noch gut vorgelegt und eine Silbermedaille errungen, platzten am Mittag nach der 1:36,77 auf der Bruststrecke erst mal alle Meisterschaftsträume. Auch der 14jährige Jerome Kuntz trug sein Scherflein zum Landauer Medaillenregen bei und erschwamm über 100m Brust die Bronzemedaille.Nachwuchstrainer Rainer Bieling testete erneut seine jungen Athletinnen und Athleten. Obwohl die 100m-Strecken für nahezu alle eine kleine Prämiere war, ließen sich die Zehn- und Elfjährigen nicht beeindrucken. Im Gegenteil: Geschickt setzten sie ihre Trainingsleistungen um und verbesserten ihre Bestzeiten um viele Sekunden. So auch die zehnjährige Janina Kolbeck, die sich auf der 100m Rückenstrecke innerhalb von nur drei Monaten um 36 Sekunden auf 1:56,59 Minuten verbesserte.
01.04.2006 LANDAUER SCHWIMMERINNEN IM SAARLAND ERFOLGREICH DUDWEILER (rpb). Mit einem kleinen, aber erfolgreichen Team startete die SG Landau-Offenbach am vergangenen Wochenende beim Max-Ritter-Cup im saarländischen Dudweiler. Was eigentlich als Testwettkampf geplant war, endete in einer wahren Medaillenflut. Das solche Erfolge nicht zu erwarten waren, erklärte Trainer Fred Günther im Gespräch: „Das Becken in Dudweiler ist mit 50 Metern doppelt so lange wie das heimische Trainingsbad am Horstring. Dies bedeutet für die Athletinnen und Athleten eine ungeheuere Umstellung. Die Mitglieder der Wettkampfmannschaft benötigen aber dringend Erfahrung auf der so genannten langen Bahn, denn auch die Meisterschaften im Sommer werden ausschließlich in Bädern ausgetragen, deren Beckenlänge eben 50 Meter misst.“ Offensichtlich gelang aber den Schwimmerinnen und Schwimmern der Wechsel von „Kurz“ auf „Lang“, denn die 12 Medaillen der SG wurden mit entsprechenden Zeiten untermauert. Doch im Einzelnen: Die 16jährige Laura Heberger, Spezialistin über die Bruststrecken, sah sich über die 50m als Erste im Ziel. Nur auf der doppelten Distanz musste sie sich einer Schnelleren geschlagen geben. Fast wichtiger wie die beiden Medaillen war aber die Bestzeit über 50m Schmetterling: 0:32,63 Minuten. Isabel Röder, ebenfalls 16 Jahre alt, schlug über die 50m Brust mit einer Zeit von 0:39, 63 nur kurz hinter Laura Heberger an und sicherte sich den dritten Platz. Vanessa Stoffel, 16 Jahre, konnte wieder an ihre Erfolge aus dem ersten Halbjahr 2005 anknüpfen und schwamm über 50m Rücken auf den dritten, über 200m Rücken gar auf den zweiten Platz. Die beiden 17jährigen Samira Kuntz und Melissa Perner waren nahezu bei allen Starts gleich auf. Erst im Finish der 50m und 100m Brust zog Samira Kuntz an ihrer Vereinskameradin vorbei und holte sich je eine bronzene Medaille. Über 50m Schmetterling gelang ihr sogar das Goldstück: 0:38,27 und der erste Platz waren die Belohnung. Melissa Perner blieb da nur die bronzene Medaille über 50m Rücken und viermal der undankbare vierte Platz. Der gleichaltrige Paul Schnäbele zeigte keinerlei Schwächen, im Gegenteil: Keine seiner bisherigen Bestzeiten hat nach diesem Wochenende noch Gültigkeit. Über 200m Lagen verbesserte er sich von einer 2:55,22 auf eine 2:39,98, die Bestmarke über 100m Schmetterling steht jetzt bei 1:07,92 Minuten und über die Zeiten über 50m Freistil (0:30,32) und 50m Schmetterling (0:27,80) zeigte sich der Lockenkopf aus Annweiler besonders erfreut. Am Ende durfte Paul Schnäbele mit zwei bronzenen und einer silbernen Medaille den Heimweg in die Pfalz antreten. |